Apple und die Zeitumstellung

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Die Website iphone-ticker.de weist darauf hin, dass iOS auch in diesem Jahr wieder Probleme mit der Zeitumstellung hat.

So verschluckt sich das iPhone in diesem Jahr an der automatischen Auswahl der richtigen Zeitzone. Nutzer die sich auf die vorgeblich autonome Auswahl der richtigen Zeitzone verlassen haben, wurden heute nicht um 6 Uhr sondern erst um 7 Uhr geweckt.

In den Kommentaren schreiben diverse Leser, sie hätten kein Problem mit ihrem Gerät. Es sollten aber sicherheitshalber alle eingestellten Wecker gelöscht und neu angelegt werden. Wer testen möchte, ob seine Wecker auch betroffen sind, kann diese kurzerhand umstellen und testen, ob sie tatsächlich pünktlich wecken.

Plastiktüte? 20 Cent!

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Michael Kläsgen schreibt für die Süddeutsche Zeitung:

Maximal 40 Plastiktüten pro Kopf: Um dieses Ziel zu erreichen, sollen sie künftig mindestens 20 Cent kosten. (…) Plastiktüten sind in die Kritik geraten, weil sich die Tüten nicht zersetzen und Tiere, die Teile davon fressen, sterben. Schädlich ist vor allem der Kunststoff Polyethylen. Umweltschutzverbände halten die Kostenpflicht für Plastiktüten etwa in Höhe von 20 bis 30 Cent pro Stück generell für ein geeignetes Mittel, den Verbrauch zu verringern.

Warum nur 20 Cent?

AdBlocker-Blocker

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Friedhelm Greis schreibt für Golem.de:

Der Adblocker-Krieg im deutschen Internet droht sich auszuweiten. Wie das Fachmagazin Horizont berichtet, wollen mehrere deutsche Verlage ähnlich wie Bild.de den Nutzern von Adblockern den Zugang zu ihren Inhalten verwehren.

Diese Reaktion der Verlage ist letztlich nur konsequent. Allerdings sollten sie in meinen Augen dennoch über neue Wege der Monetarisierung nachdenken. Im Zuge des mehr-Klicks-heißt-mehr-Geld haben leider diverse Portale immens an Qualität verloren.

Wo wir hingehen, brauchen wir keine Straßen.

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Herzlich willkommen Doc, Marty und Jennifer. Der Tag ist also tatsächlich gekommen. Wir fliegen in Autos durch die Gegend, die Kids düsen auf Hoverboards durch die Fußgängerzonen und unsere Schuhe binden sich von selbst. Oder?

Bereits im Jahr 2011 haben Jason Snell, Dan Moren, Serenity Caldwell, Lex Friedman und Dan Frakes in »Folge 41 von The Incomparables« ausführlich die Zurück-in-Zukunft-Reihe besprochen.
Vier Jahre später besprechen Jason und Myke Hurley noch einmal in der gestrigen Folge von »Upgrade« den zweiten Teil und vergleichen das Heute von damals mit dem Heute von … heute.

Wer »Zurück in die Zukunft II« schon zu lange nicht mehr gesehen hat, kann bei Netflix, iTunes oder seinem bevorzugtem Portal seine Erinnerung auffrischen.

Bild: Universal Pictures

»Let’s make mistakes« ist zurück

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Nach fast einem halben Jahr Pause und dem Rückzug von Jessie Char ist Mike Monteiros Podcast »Let’s make mistakes« zurück – bereits in der zweiten Folge und mit den beiden neuen gemeinsamen Gastgebern Liam Campbell und Steph Monette.

This week we talk about job hunting! Learn why no one reads your CV, why design tests are useless, and how your boss knows you’re interviewing for a new gig. Featuring our special guest Andy Davies: an employed person.

Das Ganze gibt es unter der neuen Adresse www.mistakes.show oder irgendwo in der Lieblingspodcast-App.

Von wegen out: Podcasts und Instagram – die 40. Social Media Night

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Bernd Geropp empfiehlt Podcasts statt Kaltakquise, Moritz Haarmann berichtet über die neue App S-Vibe und Oliver Wendt von Facebook empfiehlt Instagram fürs Business. Ein Rückblick auf die 40. Social Media Night des Social Media Clubs Stuttgart am 3. Dezember 2014.

Nie mehr Kaltakquise

Seit fünf Jahren ist Bernd Geropp als Businessconsultant selbstständig. Am Anfang einer jeden Selbstständigkeit steht das Problem der Kundengewinnung – auch in diesem Beruf nicht einfach, denn laut Geropp gibt es Berater und Coaches wie Sand am Meer. Kaltakquise kann nicht jeder und will auch nicht jeder machen. Content Marketing ist ganz nett, aber die Masse der Angebote ist groß: auf Youtube weden pro Minute ca. 72 Stunden Material hochgeladen, weltweit gibt es rund 400 Millonen aktive Blogs und auch im Bereich Self-Publishing gibt es an die 100.000 Neuerscheinungen im Jahr allein in Deutschland. Dem gegenüber stehen allerdings »nur« 250.000 Podcasts.

Bernd Geropp hat sich daher dieses Medium für seine wöchentlichen Veröffentlichungen ausgesucht. Podcasts sind einfach zu produzieren und es gibt wenig Wettbewerb. Schon nach dem fünften Monat hatte er 30.000 Downloads pro Monat. Er berichtet über spezielle Themen oder nimmt ab und zu auch Interview-Partner ins Gespräch. Seine ca. 20-minütigen Podcasts scriptet er vorab, weil es für ihn so einfacher ist – allerdings so, wie er auch normalerweise mit einem Gegenüber sprechen würde.

Durch die Podcasts hat Geropp bei seinen Hörern einen Expertenstatus erreicht. Falls sie jemals ein Problem haben, dass der Hilfe eines Coaches bedarf, so wird ihnen sofort Bernd Geropp als einzige Lösung einfallen.

Diese fünf Punkte sieht Geropp als Erfolgsfaktoren für Podcasts:

  • Ein Nischenthema bedienen
  • Alles, nur nicht langweilig
  • Regelmäßigkeit
  • Authentisch und persönlich
  • Interviews einschieben

s-vibe – News zum Wischen

Für und mit der Stuttgarter Zeitung hat Moritz Haarmann eine neue simple News-App entwickelt: s-vibe. In der übersichtlichen App werden die regionalen News per RSS-Feed angezeigt. Der Nutzer kann sie durch Wischen nach links lesen und nach rechts ausblenden. Das ist quasi schon alles – die App lernt allerdings auch mit: welche Artikel findet der Nutzer interessant, welche eher nicht. Durch die Einfachheit hat die App sehr schnelle Ladezeiten und eignet sich hervorragend, um auf dem Weg zur Arbeit die Neuigkeiten aus der Stadt zu erfahren. Das das Konzept funktioniert, hat sich gerade auch gezeigt: s-vibe wurde mit dem  European Newspaper Award in der Kategorie iPad / Tablet ausgezeichnet.

Instagram for Business

2010 wurde Instagram mit dem Ziel, schöne Fotos schnell teilen zu können, gegründet. Capture and share world’s moments ist der Leitsatz. Drei wichtige Punkte formen das Produkt Instagram: Community first, simplicity matters und inspire creativity – und daraus resulitert auch der große Erfolg. Damit kommt Instagram nämlich auf durschnittlich 6 Stunden Nutzungsdauer pro User im Monat – und wird hier nur geschlagen von Facebook mit 18,5 Stunden pro Monat.

Nun gibt es Instagram Ads bisher nur in USA und UK, doch Wendt rät allen Unternehmen, die ein visuelles Produkt verkaufen, trotzdem unbedingt auch Instagram als Marketing-Plattform zu nutzen. Für Mercedes Benz zum Beipiel ist Instagram mittlerweile der wichtigste Social Media Kanal mit rund 1,3 Mio. Fans.

40 und kein bisschen müde …

Am 4. Februar 2015 geht es weiter: mit der Mercedes Benz Social Media Night an altbekanntem Ort.

Liebes Marketing: ich bin selber groß!

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Liebes Marketing: ich bin selber groß!

Was war ich doch glücklich, als ich vor vielen, vielen Jahren in meinem Browser einen Popup-Blocker installieren konnte – dieses kleine Werkzeug, das verhinderte, dass eine Webseite ungefragt ein neues Browser-Fenster öffnete und einem Inhalte zeigte, die einen nicht interessierten (= Werbung).

Jahrelang haben Marketing und Werbung danach andere Wege ausprobiert, um Nutzern Inhalte zu zeigen, für die diese eigentlich gar nicht auf die entsprechende Webseite gekommen waren. Doch da sich Geschichte bekanntlich wiederholt, ist nun auch das Popup wieder auf vielen Seiten im Einsatz. Nicht mehr als neues Fenster, sondern als alles (!) überlagernde Ebene, mit der der Nutzer agieren soll.

Warum für andere werben?

Geändert hat sich auch, dass der Nutzer nicht mehr zwingend auf das Angebot anderer aufmerksam gemacht werden soll. Gerne wird auch auf eigene Angebote hingewiesen, die zwar nichts mit der aktuellen Seite zu tun haben aber doch immerhin vom gleichen Absender kommen. Sie müssen folglich für den Nutzer interessant sein – oder?

Beweisstück A: Focus.de

Focus.deFocus.de überlagert seine eigenen Artikel bereits nach der Einleitung mit dem Hinweis, man solle doch bitte die Focus-Facebook-Seite liken, um »up to date« zu bleiben, und danach den Artikel weiter zu lesen.

Liebes Focus-Team: ich bin selber groß!

Und ich war auch schon mal bei Facebook, daher weiß ich auch wie das System Facebook/Fanseite/Like funktioniert. Selbst wenn ich es nicht wüsste, ich würde diesen Link nicht anklicken.

Immerhin gibt es den Hinweis, man könne auch der Twitter-Seite folgen oder die Überblendung schließen ohne eines von beiden zu tun. So weit so gut – was aber sagt uns diese Maßnahme des Focus eigentlich? Letztlich doch nur, dass die Social Buttons über und unter den Artikeln nicht mehr funktionieren und so ein neuer Weg gefunden werden musste, um den Nutzer dazu zu bringen nun doch endlich mal mit dem »Brand« zu interagieren.

Beweisstück B: Twitter

Apropos Twitter: Beim sozialen Netzwerk hat man sich überlegt, dass es total toll ist, dass Nutzer Inhalte verbreiten und besuchende Nicht-Nutzer diese Inhalte lesen können. Allerdings hat man sich auch überlegt, dass es gar nicht so toll ist wenn diese Besucher danach völlig dreist wieder gehen ohne je Mitglied bei Twitter geworden zu sein. Also wurde in die Trickkiste gegriffen und per Überblendung die komplette Seite überlagert. »Noch nicht bei Twitter? Melde Dich an, wirf einen Blick auf die Dinge, die Dich interessieren und bleibe stets auf dem Laufenden.« bekommt man dann zu lesen und wird aufgefordert sein Konto zu eröffnen.

Liebes Twitter-Team: ich bin selber groß!

Und würdet ihr mir nicht eure Anmeldebox unter die Nase halten, könnte ich das, was mich interessiert – wegen dem ich überhaupt erst auf diese Seite gekommen bin – auch tatsächlich lesen. Ich wäre sogar schneller auf dem Laufenden als mit eurer Meldung. Denn falls ihr es noch nicht wisst: ein Tweet hat maximal 140 Zeichen – ja wirklich. Die gesamte überlagernde Box in der aktuellen deutschen Version umfasst dagegen 255 Zeichen.
Es kann so einfach sein.

Beweisstück C: Pinterest

Pinterest OverlayDa wir gerade bei sozialen Netzwerken sind: wie so viele Firmen heutzutage füttert auch Pinterest mit seinen Inhalten nicht nur eine klassische Internetseite, sondern auch native Anwendungen für die mobilen Betriebssysteme iOS und Android. Was liegt da näher als einen Besucher darauf hinzuweisen, dass es auch eine Pinterest-App für sein Betriebssystem gibt? Also wird der Inhalt vollständig überdeckt und der entsprechende Hinweis eingeblendet. Wieder wird der Nutzer daran gehindert den Inhalt zu konsumieren, wegen dem er überhaupt erst auf dem entsprechenden Angebot gelandet ist.

Der Höhepunkt der ganzen Aktion ist dann aber das, was passiert, wenn man der Aufforderung zum Herunterladen der App tatsächlich nachkommt: die App wird installiert, der Anmeldeprozess wird abgehandelt und man landet auf der Startseite von Pinterest. Und wo ist jetzt der Inhalt der Seite, wegen der ich ursprünglich gekommen bin?

Liebes Pinterest-Team: ich bin selber groß!

Es ist schön, dass ihr eine App habt. Ich hatte sie und ich habe sie wieder gelöscht. Sollte ich sie je wieder installieren wollen, werde ich eure Webseite aufsuchen und den Link »Hol Dir die Pinterest-App für Mobilgeräte« auf eurer Startseite klicken. Vielleicht suche ich auch einfach im Store danach.
Es kann so einfach sein.

Liebes Marketing, liebe Werbung: ich bin selber groß!

Wenn ich eure Seiten im Internet besuche, dann weil ich ein bestimmtes Ziel verfolge. Natürlich ist es euch wichtig, dass meine Verweildauer auf der Seite möglichst hoch ist. Natürlich wollt ihr, dass ich eure Apps installiere und natürlich soll ich euch auf Twitter und Facebook folgen, schließlich sind Followerzahlen so unglaublich gut fürs Ego.

Bitte!

Veröffentlicht Inhalte, die Menschen interessieren und sie bleiben freiwillig da. Nicht nur das: Sie kommen sogar wieder. Am Ende reden sie sogar über eure Inhalte!
Versteckt eure Inhalte nicht hinter »Call to Action«-Feldern und »Clickbait«-Überschriften. Hebt die Inhalte heraus, macht die Inhalte wertvoll. Keine Suchmaschine, keine Mentions, keine Shares, keine Likes und keine Tweets der Welt bringen euch langfristig so treue Besucher wie gute Inhalte!

Danke.